Suchen, zweifeln, glauben

Ich habe die Wahrheit!

 

Was für eine Aussage. Sie impliziert:"Du hast sie nicht, wenn sie sich nicht mit meiner deckt".

 

Woraus resultiert diese Einstellung, sich in der Lehre derart von anderen abgrenzen zu müssen?

 

Was kann das bei Menschen auslösen, die - oft aufgrund mangelnder Einblicke in einem bestimmten Breich - zunächst nachvollziehbar finden, was ihnen gesagt wird, sich dieser Behauptung anschließen, aber nachdenklich werden, wenn sie sich im Laufe der Zeit ein breiteres Wissen aneignen?

 

Kann man unter gewissen Voraussetzungen nachvollziehen, was jemanden zu einer solchen Aussage treibt, und warum er sogar - wie z.B. die Päpste - einen exklusiven Stellvertreterstatus für sich in Anspruch nimmt?

 

Es geht mir hier nur um den Begriff der Wahrheit, wie er in der Religion benutzt wird, und meine eigenen Erfahrungen mit dem Gebrauch (und Missbrauch) dieses vielseitigen Wortes sind wesentlicher Bestandteil der Gründe, warum es diese "Glaubensbaustelle" gibt.

 

Es ergaben sich zwangsläufig Fragen, die eine Suche in Gang setzten, die spannend und wachstumsfördernd war, die einen Weg herausarbeitete, an dem ich zur Orientierung viele Meilensteine setzen konnte.

 

Zum besseren Verständnis unter "warum Suche?" zunächst etwas mehr.

Und hier ein Lied zu dem glaubensvollen Umgang mit Zweifeln.

 

Wie es weitergehen soll

 

Da ich gerade dabei bin, diese Seite nach neuen Kriterien umzugestalten, wird es hier nach und nach Erweiterungen geben, denn die Suche nach Gott ist für mich nichts, was ich jemals als abgeschlossen betrachten werde. An ihn zu glauben, ihn also auf eine gewisse Weise gefunden zu haben, heißt ja nicht, dass man schon alles weiß. Wenn man nicht jemand ist, dem es genügt, eine traditionelle Wochenendbeziehung zu oder mit Gott zu pflegen, wird man den Drang haben, ihm immer näher zu kommen, und dazu bedarf es wachsender Erkenntnis durch Lesen, Austausch und Erfahrung - und vor allem: Gebet.

 

Bis hierher erstmal. Danke für die Aufmerksamkeit.