Warum „Baustelle?“

Glaube ist etwas Inividuelles und ständig in Bewegung. Wächst, schrumpft, ändert oft die Richtung.

 

Ein Fluss, der nicht begradigt werden sollte. Er folgt den Gegebenheiten des Geländes und bleibt durch seine Windungen gesund und klar.

 

Manchmal muss man aber Einfluss nehmen und ihn in eine neue Richtung lenken. Wenn er nämlich nicht nur ein vages Für-möglicherweise-wahr-Halten ist sondern ein Lebensweg, der bewusst gestaltet wird. Mit einem Ziel, das man während des Baus leicht mal aus den Augen verlieren kann.

 

Fluss? - Weg? - Was denn nun? Flüssig oder fest?

 

Beides. Und noch mehr. Gebäude - manchmal wie eine Burg, manchmal eine Ruine, einsturzgefärdet. Weiträumiges Gelände, eingezäunte Enge, Berg, Tal, dichter Wald, einzelner Baum, bunte Wiese, Steppe, steiniger Acker, fruchtbares Land, aufgewühltes Meer, stiller See, Moor, Pfütze, ... ich glaube, es reicht, denn ich wollte nur von der Veränderung sprechen.

 

Wegen dieser Seite, der ich gerade einen neuen Anstrich verpassen möchte. Weil auch meine Ziele und Wege sich mitunter ändern.

 

Um beim Bild der „Baustelle“ zu bleiben: ich betrachte einen bestimmten Bauabschnitt für mich selbst als beendet. Nämlich den der umfangreichen Beschäftigung mit der Sektenproblematik. Man darf mich zu dem Thema gern weiter kontaktieren, wenn ein Bedarf besteht, aber diese Seite möchte ich nun noch mehr als vorher der Musik widmen. So wie mein ganz persönlicher Glaube sie in mir entstehen und wachsen lässt. Ein Glaube, den ich unabhängig von jeglicher Denomination oder festgelegter Ausrichtung lebe. Wahrscheinlich christlich - aber der Begriff erscheint mir heute eher etwas etiketthaft und muss in vielen Bereichen hinterfragt werden.

 

Zu solchen Themen werde ich mich weiterhin mehr oder weniger zusammenhanglos im Blog äußern, aber ansonsten lass ich meine Gedanken lieber in Lieder hineinfließen. So ist es auch leichter, dem allgemeinen Pfad vermeintlicher Rechtgläubigkeit zu widersprechen (widersingen, entschuldigung).

 

Ich bin zwar recht gläubig, bestimmt aber nicht rechtgläubig. Es gibt zu viele unterschiedliche Glaubensrichtungen, die dieses Attribut für sich in Anspruch nehmen. Mit Musik ist es auch weniger ehrenrührig, theologisch unkorrekt zu sein.

 

So. Das war die erste Änderung. Alles andere kommt nach und nach. Wenn hier jetzt manches nicht zusammenzupassen scheint auf den diversen Seiten, liegt's am fortschreitenden Umbau. Irgendwann wird's wieder passen.

 

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Neu!

Der im Buch aufgezeichnete Weg musikalisch ausgedrückt.

Einige werden sich an die CD erinnern, nur mit einem anderen Cover. 

Ich habe sie um 2 längere Stücke erweitert. Wenn Euch die erste Version gefallen hat, denke ich, auch diese werdet Ihr nicht hassen.

Hier einige Hörproben.

ISBN 9783735781451

Jetzt im Buchhandel und online-shops erhältlich

oder direkt an diesen Stellen

 

In diesem Buch habe ich meine Erfahrungen mit einem Leben mit, mitohne, halbmit und wieder andersaberganzmit Glauben als eine kleine teilweise dialoghafte Biographie verarbeitet.

 

Mit einem hoffentlich erkennbaren zeitweisen Augenzwinkern und ebenso hoffentlich nachvollziehbaren und sicherlich nicht als endgültig anzusehenden Fazit.

Näheres zu diesem Buch findet Ihr hier.